Materialflussplanung

Einer Materialflußplanung befaßt sich stets mit einer Neugestaltung und Optimierung der Wertschöpfungdkette vom Wareneingang - über die Fertigung - bis zum Versand. Das Ergebnis kann eine völlig neu strukturierte oder nur in Teilbereichen veränderte Wertschöpfungskette sein. DIe Steigerung der Effizienz innerhalb der Wertschöpfungskette bis auf Ebene Arbeitsplatz, Betriebsmittel und Personal wird in jedem Fall angestrebt. Der Planungsprozess berücksichtigt den Informationsfluß, die Transport- und Lagersituation, die Arbeitsvorbereitung (Steuerung) und wenn erforderlich eine abgestimmte Entgeltdifferenzierung. In der Summe wird die Produktivität (Arbeit, Material, Kosten) und somit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens gesteigert. Positive Veränderungen zeigen sich besonders bei folgenden KPI`s:

  • Verschlankung des Produktionsablaufes
  • Reduzierung der Durchlaufzeit
  • Gesteigerte Auslastung von Maschinen und Anlagen
  • Minimierung der Lagerbestände
  • Effizienter Personaleinsatz
  • Optimale Nutzung der Produktionsfläche


Selbstverständlich können einzelne Arbeitsplätze, Fertigungslinien oder Bereitstellsituation und vieles mehr als “Insellösung” neu geplant und optimiert werden. In solchen Fällen sind die Schnittstellen, innerhalb der Wertschöpfungskette, mit zu planen.

Innerhalb einer Materialflußplanung ist es wichtig, die Planung bis auf die Ebene Arbeitsplatz hinunter zubrechen, Dazu gehören das Personal, das Betriebsmittel, Vorrichtungen, der Materialfluss und der Informationsfluß.
Im Mittelpunkt steht der Mitarbeiter als wichtigster Bestandteil der Leistungserbringung am Arbeitsplatz. Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung zum Erhalt der Leistungskraft des Mitarbeiters ist die zwingende Voraussetzung für wirtschaftliches Arbeiten. In jedem Fall müssen die gültigen Prozesse, die installierte Technik und der Mitarbeiter optimal zusammenwirken. Deshalb ist es wichtig für jeden Arbeitsplatz folgende Merkmale zu regeln:

  • eindeutig definierte Arbeitsaufgabe
  • Schulung für das Personal
  • optimierte Betriebsmittel
  • optimale Arbeitsteilung (Methode)
  • ein einfacher, eindeutiger Informationsfluss
  • eine eindeutige Kommunikation und Verantwortung
  • ein Arbeitsziel aus Quantität und Qualität

Rahmenbedingungen wie z.B. die Arbeitszeit oder das Entlohnungssystem gehören ebenfalls dazu.



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Der Weg ist das Ziel